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Feigen direkt vom Baum gepflückt – frisch und lecker

01.11.2021

Die letzten Feigen reifen noch. Im Innenhof der Neuapostolischen Kirche Basel gedeihen wunderbare Feigenbäume. Frisch geerntet schmecken die Feigen hervorragend und sind gesund. Sie eignen sich als Frühstück für frühaufstehende TürhüterInnen oder als Snack für Hungrige nach dem Gottesdienst. Das erfreut etliche GottedienstbesucherInnen und auch Vögel.

 
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Unsere Feigenbäume verleihen dem Innenhof der Kirche Basel ein mediterranes Ambiente und sie tragen viele Früchte in den Sommer- und Herbstmonaten.
Als eine der ältesten Kulturpflanzen stammt die Feige aus dem Orient und galt in der Antike als Grundnahrungsmittel. Sie gehört zu der Familie der Maulbeergewächse.
Dank dem ballaststoffreichen Fruchtfleisch mit vielen Samen wirken sich Feigen positiv auf die Verdauung aus - ideale Schlankmacher. Zudem enthalten sie wichtige Mineralstoffe wie Magnesium und Kalium und sind vitaminreich.


Die Feige in der Bibel
Die Feige wird schon im ersten Buch Mose erwähnt. Diente doch deren Blätter wegen ihrer Form und Grösse als Kleidung für Adam und Eva (Gen 3, 7). Beachtung findet die Feige im Alten Testament auch als Nahrungs- und Heilmittel (1Sam 30, 12 / Jes 38, 21)
Fruchtbringende Feigenbäume stehen auch als Metapher für Heil und einen Neuanfang (Joel 2, 22).


Im Neuen Testament ist das Gleichnis vom Feigenbaum bekannt. Einem Feigenbaum, der schon drei Jahre keine Frucht mehr trägt, gibt man noch einmal die Möglichkeit, Frucht zu bringen. Diese Metapher ist als "Chance zur Umkehr" gemeint. (Lk 13, 6-9).


 


Fragen an Ernst Jauslin – dem Feigenbaumpflanzer
Dank Ernst Jauslin profitieren wir von den süssen Früchten. Er hat die Feigenbäume eingepflanzt und pflegt diese liebevoll.


In dem Innenhof der Kirche Basel wachsen schöne Feigenbäume. Wie alt sind diese und wie ist deren Herkunft?


Die fünf Bäume sind ca. 10 Jahre alt. Sie stammen aus dem Garten meines Vaters.
Dieser hatte das Züchten von Feigen zu seinem Hobby gemacht und war stolzer Besitzer einer Mini-Plantage. Die frischen Früchte verkaufte er auch auf dem Basler Marktplatz. Eines der Bäumchen wuchs bei der ehemaligen Kirche im Grossbasel auf und wurde dann ins Kleinbasel gezügelt.


Als mediterrane Pflanze gedeihen Feigenbäume in unseren Breitengraden ja oft als Kübelpflanze. Unsere Feigen wachsen und überwintern jedoch im Freien und tragen reichlich Früchte. Was ist der Grund hierfür?


Unsere Bäume stehen im windgeschützten Innenhof, drei davon auch gleich an einer Hausmauer, die Wärme abstrahlt. Das sind ideale Bedingungen.
Feigenbäume im Topf müssen für den Winter isoliert werden, damit sie nicht erfrieren.


Wann ist Erntezeit?


Sie bringen zwei- bis dreimal Früchte im Jahr, je nach Wetterverhältnissen.
Die Früchte reifen nicht alle gleichzeitig. Die Feige ist reif, wenn ihr Wachstum abgeschlossen ist. Reife Feigen sind weich und verfärben sich in ein Blauviolett. Dann kann man sie geniessen.


Vielen Dank Ernst.


Quellen:


WiBiLex, wissenschaftliches Bibellexikon


Baldur-Garten


Bericht und Bilder: esc